ein Leben ohne die Musik von Peter Doherty?
Auf diese Frage kann und will ich nur: "nein,es wäre rein willenstechnisch und menschlich unmöglich" antworten. Natürlich könnte ich die lebenswichtigen Vorgänge weiterhin fortführen,aber will man auf die schönste Nebensache dieser Welt,die fantastische Musik,wirklich verzichten.
Nein,natürlich nicht.
Ohne großartige Musik macht das Leben einfach nur halb so viel Spaß.
Musik ist für mich eine großartige,fantastische und berauschende Sachen,wei vielleicht schon deutlich wurde,trotzdem möchte ich nocheinmal auf die Besonderheiten im Falle der Musik von Peter Doherty,ja Peter nicht Pete,eingehen.

Peter ist ein Talent,jawohl,ich spreche von dem großen britischem Künstler,nicht von den Drogenexessen oder sonstigen Problemen.Mir geht es um den Musiker selbst.
Aber wo wir gerade dabei sind,daran kann man auch erneut ein Problem dieser Gesellschaft sehern,sie beurteilen Menschen nicht nach ihrem Talent oder ihren Leistungen,sondern nach den Fehlern,die diese Menschen in ihrem Leben begangen haben.
Genau so gehen viele mit Peter um,sie degradieren ihn auf den Briten mit ausschweißenden Drogenproblemen und als einen Mann,der ihnen niemals gerecht werden könnte.
Aber hinter diesen ganzen öffentlichen Reporten über ihn sollte man ihn als einen Künstler und begabten Musiker sehen,denn das ist was ihn berühmt gemacht hat und was er in dieser Welt eigentlich darstellt.
Seine Musik ist für die Welt und die Entwicklung des Britpops entscheidend gewesen und dies weiß er auch.

Um sein Soloalbum "Grace/Wastelands" anzusprechen,es ist fantastisch,es zeigt so viel von dem eigentlichen Peter,dem Menschen in Privatem,seinen Gedanken,seinen Gefühlen und seinen Erlebnissen.
Er ist ein großartiger Poet,dies bewieß er schon mit 17 Jahren als er wegen seiner poetischen Begabung nach Russland geschickt wurde,es folgte ein Stipendium für die Universität und sein großer Durchbruch mit Carl Barat.

Natürlich hat Peter Fehler gemacht, aber das ist menschlich und Fehler sind da um begangen zu werden,es ist natürlich und menschlich auch wichtig.

Nun genug der Lobpreisung an Peter Doherty.

Aber an die Menschen da draußen den Hinweis, traut euch Peters Musik zu hören und sie zu würdigen und vergesst die Klatschpresse.