Ein Buch wie kein Zweites.
Genau so ein Buch habe ich gestern verschlungen.
Der Titel,weit gefasst:"Fräulein Kellermann und die Kunst des Schwärmens".
Das zauberhaft süß geschriebene Werk von Andrea Voß überrascht einen mit seiner Ehrlichkeit der Dinge,bringt einen zum Lachen über die unmöglichsten Situationen und lässt seine Leser tief in ihr eigenes Inneres blicken.
Ich habe dieses Buch zwischen den Mängelexemplaren einer großen Buchfiliale entdeckt,für 3,65Euro gehörte es mir.
"Fräulein Kellermann und die Kunst des Schwärmens"
Ich denke der Titel hat mich unter den Mängelexemplaren so sehr angesprochen,weil ich mich selber zu den Schwärmern dieser Welt zählen kann.
Ich bin genauer gesagt ein schwärmendes Herz wie es im Buche steht.
Ich kann dies ohne Zweifel von mir behaupten,weil ich typisch dafür bin:weiblich,jung.
Wie bei Schwärmern üblich sind in meinem jungen Alter noch nicht alle meine sehnlichsten Wünsche gestillt. Der Traum der großen Liebe steht wie bei Fräulein Kellermann noch aus. Aber das macht ja den Spaß an der Sache des Schwärmens für einen Menschen aus.
Fräulein Kellermann,die Hauptperson bricht die Grenzen des Schwärmens,aber natürlich liebt der Umschwärmte die Schwärmerin,wie für ein Buch nun üblich.
Die Geschichte klingt wie beschrieben zwar nach einer langweiligen Liebesschnulze,wie es so viele gibt,aber die Schriftstellerin hat mit viel Witz und Charme daraus eine großartige Begebenheit erschaffen.
Tolles Buch,eines meiner liebsten.
ein Leben ohne die Musik von Peter Doherty?
Auf diese Frage kann und will ich nur: "nein,es wäre rein willenstechnisch und menschlich unmöglich" antworten. Natürlich könnte ich die lebenswichtigen Vorgänge weiterhin fortführen,aber will man auf die schönste Nebensache dieser Welt,die fantastische Musik,wirklich verzichten.
Nein,natürlich nicht.
Ohne großartige Musik macht das Leben einfach nur halb so viel Spaß.
Musik ist für mich eine großartige,fantastische und berauschende Sachen,wei vielleicht schon deutlich wurde,trotzdem möchte ich nocheinmal auf die Besonderheiten im Falle der Musik von Peter Doherty,ja Peter nicht Pete,eingehen.
Peter ist ein Talent,jawohl,ich spreche von dem großen britischem Künstler,nicht von den Drogenexessen oder sonstigen Problemen.Mir geht es um den Musiker selbst.
Aber wo wir gerade dabei sind,daran kann man auch erneut ein Problem dieser Gesellschaft sehern,sie beurteilen Menschen nicht nach ihrem Talent oder ihren Leistungen,sondern nach den Fehlern,die diese Menschen in ihrem Leben begangen haben.
Genau so gehen viele mit Peter um,sie degradieren ihn auf den Briten mit ausschweißenden Drogenproblemen und als einen Mann,der ihnen niemals gerecht werden könnte.
Aber hinter diesen ganzen öffentlichen Reporten über ihn sollte man ihn als einen Künstler und begabten Musiker sehen,denn das ist was ihn berühmt gemacht hat und was er in dieser Welt eigentlich darstellt.
Seine Musik ist für die Welt und die Entwicklung des Britpops entscheidend gewesen und dies weiß er auch.
Um sein Soloalbum "Grace/Wastelands" anzusprechen,es ist fantastisch,es zeigt so viel von dem eigentlichen Peter,dem Menschen in Privatem,seinen Gedanken,seinen Gefühlen und seinen Erlebnissen.
Er ist ein großartiger Poet,dies bewieß er schon mit 17 Jahren als er wegen seiner poetischen Begabung nach Russland geschickt wurde,es folgte ein Stipendium für die Universität und sein großer Durchbruch mit Carl Barat.
Natürlich hat Peter Fehler gemacht, aber das ist menschlich und Fehler sind da um begangen zu werden,es ist natürlich und menschlich auch wichtig.
Nun genug der Lobpreisung an Peter Doherty.
Aber an die Menschen da draußen den Hinweis, traut euch Peters Musik zu hören und sie zu würdigen und vergesst die Klatschpresse.
die wirkliche Musik geht unter.
Wenn man auf der suche nach alternativer Musik aus der heutigen Zeit ist,dann findet man alles mögliche.
Aber warum findet man so vieles verscheidenes unter dem Begriff der alternativen Musik?
Es ist schon sehr seltsam.Jeder der heutzutage "in" sein möchte muss alternative Musik mögen.Aber vielmehr wollen sich die Menschen dadurch interessanter machen und ahben eigentlich garkeine Ahnung von der Musik die hinter dem Begriff und hinter den großen Namen steck.
Zum Beispiel liest man bei den coolen hippen jungen Menschen immer wieder Bands wie "Libertines","Babyshambles",aber die Frage ist doch,welche Menschen diese Musik mögen und welche sie einfach nur für ein besseres Image nutzen und in Wirklichkeit die reinen Mainstreamhörer im Bezug auf die Musik sind.
Gut,Mainstream ist auch wieder einer dieser unklaren Begriffe,aber feststeht,dass damit die im Radio rauf und runter gedudelte Musik gemeint ist. Diese armen Bands und deren Musik werden überhaupt nicht mehr geachtet,hauptsache man kann dazu tanzen,mehr muss Musik zur Belustigung der Menschen nicht mehr beitragen. Es ist sehr traurig für die Musik in unsere Zeit,wenn sie und die Künstler die sie geschaffen haben so degradiert werden.
Musik ist eine Kunstform die immer mehr vereinfacht wird,die großen Künstler finden keine Beachtung mehr,weil sie eben nicht auf den Top-10 Charts zu finden sind.Denn die Menschen nehmen sich keine Zeit mehr nach großartiger Musik ausschau zuhalten und nehmen lieber einfach den Nummer 1 Hit. Die guten Musiker verdienen mit ihrer Musik nicht mehr genug zum leben und müssen diese aufgeben,dadurch gehen uns viele bewegende Musikmomente verloren,nur irgendwie ist das den wenigsten klar bzw. wichtig.Schade.
Man sollte sic daher wieder mehr Zeit für Musik udn ein Leben mit der Kunst nehmen und nicht einfach hinnehmen was einem angeboten wird.In der Musikwelt muss man aktiv suchen um die Schätze zu finden,auch wenn es immer schwerer wird.
ein gutes,aber zu wenig beachtetes Album:
